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Was Ihr Kind nachts einatmet: Eine Studie gibt Aufschluss

Was Ihr Kind nachts einatmet: Eine Studie gibt Aufschluss

Jeden Tag achten Tausende von Eltern darauf, was ihre Kinder essen, welche Bildschirme sie nutzen und welche Spiele sie spielen. Doch nur wenige ahnen, dass einer der sichersten Orte im Haus – ihr Bett – zu einer unsichtbaren Quelle der Umweltbelastung werden kann.

Eine kanadische wissenschaftliche Studie, die im März 2025 in der Fachzeitschrift „Environmental Science & Technology Letters“veröffentlicht wurde…, zeigt, dass die Schlafumgebung von Kleinkindern zu den Orten gehört, an denen sie am stärksten bedenklichen Chemikalien ausgesetzt sind. Und der Hauptverursacher ist oft… die Matratze.

Was die Studie aussagt – kurz zusammengefasst

Im Rahmen dieser Studie, die in 25 Haushalten mit Kindern im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren durchgeführt wurde, wurden eine Woche lang die in der Luft der Kinderzimmer und insbesondere im Schlafbereich (dem sogenannten „SME“: sleeping microenvironment) vorhandenen Stoffe gemessen.

Ergebnis:

In fast allen Proben wurden 30 bis 50 verschiedene chemische Verbindungen nachgewiesen.

Die Konzentrationen waren im Bereich des Bettes deutlich höher als in der Raumluft des Zimmers.

Zu den identifizierten Substanzen gehören:

Diese Verbindungenhaften nicht dauerhaft an den Gegenständen: Sie werden „oberflächlich“ aufgetragen und können entweichen, insbesondere über Kunstschaumstoffe, plastifizierte Bezüge oder wasserdichte Matratzenauflagen.

📖 Die vollständige Studie lesen (auf Englisch)

Warum dies für Kinder besonders besorgniserregend ist

Der Körper von Kleinkindern reagiert empfindlicher auf Umweltverschmutzung als der von Erwachsenen:

Sie atmen schneller (bei gleichem Gewicht bis zu doppelt so schnell wie wir).

Ihre Haut ist dünner und durchlässiger.

Sie verbringen bis zu 18 Stunden am Tag in ihrem Bett, oft in direktem Kontakt mit Matratze, Kuscheltieren und Bettwäsche.

Bestimmte Substanzen, die in der Studie identifiziert wurden, stehen im Zusammenhang mit gesundheitlichen Auswirkungen bereits im frühen Kindesalter:

  • Asthma im Kindesalter,
  • endokrine Störungen,
  • oder Störungen der kognitiven Entwicklung.

Und anders als man vielleicht annehmen könnte, sind diese Stoffe für die Sicherheit einer Matratze nicht unbedingt erforderlich: So lassen sich beispielsweise Brandschutznormen auch ohne den Zusatz chemischer Flammschutzmittel einhalten.

Was kann man konkret tun?

Die Studie rät davon ab, in Panik zu geraten, empfiehlt jedoch, vermeidbare Exposition zu reduzieren, insbesondere:

  • Lüften Sie das Zimmer jeden Tag, auch wenn es nur 10 Minuten sind.
  • Nur wenige Gegenstände im Bett zulassen: Plüschtiere, Kissen, behandelte oder plastifizierte Textilien.
  • Waschen Sie Bettwäsche, Schlafsäcke und Schlafanzüge regelmäßig.

Und vor allem: Überprüfen Sie die Materialien, aus denen die Matratze besteht.

Warum legen wir bei Kipli so viel Wert darauf?

Bei Kipli ist das nichts Neues. Das ist sogar einer der Gründe, warum wir unsere Matratzen von Anfang an anders konzipiert haben. Wir verwenden weder Kunststoffschaum noch Klebstoffe noch chemische Behandlungen.Unsere Kindermatratzen bestehen aus 100 % Naturlatex und sind mit einem Bezug aus Bio-Baumwolle bezogen, der waschbar und weich ist und weder Kunststoff noch Beschichtungen enthält.

Denn eine gute Matratze ist auch eine Matratze, die atmen kann.

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