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Die beste Bio-Matratze für dein natürliches Schlafzimmer – Kipli

Die beste Bio-Matratze für dein natürliches Schlafzimmer

Ihre derzeitige Matratze hat ausgedient und Sie suchen nun nach einer neuen? Dann ist es an der Zeit, sich für eine Bio-Matratze zu entscheiden, die sowohl nachhaltig als auch langlebig ist. Der Kauf einer Bio-Matratze sorgt für ein gesundes Schlafklima und ist nicht nur gut für Ihre Gesundheit, sondern auch gut für die Umwelt. Erfahren Sie in diesem Artikel, was eine gute Bio-Matratze ausmacht.

Das Material der Bio-Matratze

Der erste Schritt beim Kauf einer Bio-Matratze sollte ein genauer Blick auf die Materialzusammensetzung sein. Denn nicht jedes Bio-Produkt ist gleich. Es gibt einige Anbieter, die mit einem nachhaltigen Produkt werben, obwohl das Produkt synthetische Stoffe enthält.


Eine Bio-Matratze kann aus verschiedenen Materialien bestehen. So gibt es beispielsweise Matratzen aus Naturfasern, Matratzen aus Bio-Kaltschaum oder Kokosmatratzen.

Kokosmatratze

Die Basis einer Kokosmatratze besteht aus Kokosfasern, die vom Fruchtkern gelöst und anschließend einige Monate in Salzwasser eingelegt, gewaschen und danach in der Sonne getrocknet werden. Die Kokosfaser wird für einen Matratzenkern mit Naturlatex umhüllt, um den Matratzenkern formstabil zu halten und ihn dabei elastisch und atmungsaktiv zu machen.
Vor allem für Babymatratzen und Matratzen für Kleinkinder wird dieses Material gewählt. Oftmals ist das Liegegefühl jedoch eher weich.

Rosshaar-Matratze

Rosshaarmatratzen werden heute nur noch selten angeboten. Sie haben ein festes Liegegefühl, können sich jedoch dank ihrer Elastizität gut an die Wirbelsäule anpassen. Ein punktgenaues Einsinken ist nicht gegeben. Rosshaarmatratzen sind oft pflegeintensiver als andere Bio-Matratzen.

Kaltschaummatratzen

Kaltschaummatratzen bestehen im Kern aus dem synthetischen Polyurethan-Weichschaumstoff. Dieser wird zu zwei Dritteln aus Polyolen und zu einem Drittel aus Isocyanaten hergestellt. Normalerweise ist Kaltschaum ein reines Erdölprodukt. Seit einiger Zeit gibt es jedoch nachhaltigere Alternativen. Es ist möglich, einen Teil des Erdöls durch Naturöl zu ersetzen, beispielsweise durch Sonnenblumenöl. Dadurch werden die Erdölressourcen und die Umwelt etwas mehr geschont. Allerdings ist der Anteil des Naturöls, der verwendet werden kann, eher gering. Dennoch werden diese Matratzen als Bio-Matratzen verkauft.
Eine noch nachhaltigere und vegane Alternative ist eine Bio-Matratze aus Naturlatex.

Bei Naturlatex gibt es beispielsweise verschiedene Bezeichnungen, mit denen Hersteller eine natürliche Bio-Matratze bewerben. Zu diesen Bezeichnungen gehören:

Matratze aus 100 % Naturlatex

Die Bezeichnung „100 % Naturlatex-Matratze“ bezieht sich auf Matratzen, die zu mindestens 85 % aus Naturlatex (Naturkautschuk) bestehen. Die restlichen Prozent sind beigemischte synthetische Stoffe. Es ist daher wichtig, beim Kauf nach dem tatsächlich verwendeten Latexanteil zu fragen, da eine Zugabe von synthetischem Latex wahrscheinlich ist. Der maximal mögliche prozentuale Anteil von Latex beträgt 97 %, die restlichen 3 % sind die Vulkanisationsstoffe, die notwendig sind, um den Latex von seiner flüssigen Form in Schaum umzuwandeln.

100 % Latex / 100 % natürlichen Ursprungs

Auch bei den Bezeichnungen „100 % Latex“ oder „100 % Latex natürlichen Ursprungs“ sollte man einen genaueren Blick auf die Zusammensetzung werfen. Denn diese beiden Bezeichnungen bedeuten, dass die angebliche Bio-Matratze zum Teil aus synthetischem Latex besteht. Ein Alarmsignal ist vor allem dann gegeben, wenn der Anteil an Naturlatex überhaupt nicht angegeben ist. Synthetische Latexmatratzen werden aus einem Erdölderivat hergestellt und mithilfe zahlreicher Chemikalien zu Matratzen verarbeitet. Latexmatratzen aus synthetischem Latex sind nicht von gleicher Qualität wie Naturlatexmatratzen.


90 % der verkauften Matratzen sind synthetischen Ursprungs, das heißt, sie werden, wie oben beschrieben, aus Erdölderivaten hergestellt und werden am Ende ihrer Lebensdauer zu Sondermüll. 40 % dieser Matratzen werden nach Ablauf ihrer Nutzungsdauer verbrannt. Die restlichen 60 Prozent landen auf riesigen Mülldeponien. Dies ist ein riesiges Problem, über das nicht ausreichend gesprochen wird. Jährlich werden in Europa etwa 30 Millionen Matratzen entsorgt. Dieser Matratzenmüll verursacht in Europa jährlich 450.000 Tonnen Abfall. Stapelt man die Matratzen, ergibt sich ein Turm von 6.000 Kilometern Höhe.

Eine Bio-Matratze erkennen


Wenn Sie eine Bio-Matratze aus Naturlatex kaufen möchten, achten Sie vor allem auf das Vorhandensein von Prüfsiegeln. Für Naturlatex gelten strenge Qualitätskontrollen. Verschiedene Qualitätssiegel belegen die Reinheit des Rohmaterials und bestätigen die Schadstofffreiheit.

Dabei sind die euroLATEX- oder die QUL-Zertifizierung die zuverlässigsten Gütesiegel, die die Qualität des Naturlatex prüfen und das Fehlen von synthetischem Latex bestätigen. Das euroLATEX-Zertifikat überprüft, ob der Kern der Kipli-Matratze zu 100 % aus Naturlatex besteht. Darüber hinaus belegt es, dass die Bio-Matratze in Europa hergestellt wurde. Asiatische Hersteller können dieses Zertifikat nicht erhalten. Das Gütesiegel überprüft die Abwesenheit schädlicher Substanzen wie beispielsweise chemischer Düngemittel, Schwermetalle, Lösungsmittel, Nitrosamine und flüchtiger organischer Verbindungen und garantiert so, dass es sich um eine gesunde Bio-Matratze handelt.

Darüber hinaus prüft euroLATEX, ob der Latex unter sicheren Bedingungen transportiert und gelagert wird. In Übereinstimmung mit dem europäischen Recht bescheinigt euroLATEX zudem die Einhaltung fairer Arbeitsbedingungen für alle an der Lieferkette beteiligten Mitarbeiter.

Das QUL-Qualitätssiegel ähnelt dem euro-LATEX-Siegel und wird vom Qualitätsverband umweltverträgliche Latexmatratzen e.V. vergeben. Es bestätigt, dass die Bio-Matratze zu 100 % aus Naturkautschuk besteht und weder Pentachlorphenol noch Schadstoffe in Form von Schwermetallen, Nitrosaminen oder Pestiziden enthält.

Einehochwertige und zertifizierte Bio-Matratze aus 100 % NaturlatexfindenSie beispielsweise unter www.kipli.com. Das junge und nachhaltige Unternehmen stellt Bio-Matratzen aus Naturlatex in Europa her und bietet diese zu einem fairen Preis an. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, die Matratze 30 Probenächte lang zu testen.

Eine Investition, die sich lohnt


Der Kauf einer hochwertigen und zertifizierten Bio-Matratze ist oft mit höheren Kosten verbunden und wird als echte Investition angesehen. Matratzen aus synthetischen Materialien sind im Vergleich zu einer Bio-Matratze, wie beispielsweise aus Naturlatex, deutlich günstiger. Betrachtet man jedoch die Qualitätsunterschiede und die bis zu dreimal längere Lebensdauer von Naturlatexmatratzen, ist der höhere Preis durchaus gerechtfertigt.

Darüber hinaus ist eine gute und zertifizierte Bio-Matratze gut für die Umwelt und für Sie selbst. Ist die Bio-Matratze zertifiziert, stammt sie aus einer nachhaltigen und fairen Produktion, bei der die Rohstoffe natürlich und kontrolliert sind. Wenn Sie sich für eine zertifizierte Matratze aus Naturlatex entscheiden, treffen Sie eine nachhaltige Wahl, denn es handelt sich um einen pflanzlichen und nachhaltigen Rohstoff. ZurGewinnung von Naturlatex wird – vergleichbar mit der Ernte von Ahornsirup – eine leichte, unbedenkliche Kerbe in die Rinde des Baumes eingeschnitten. Dadurch sondert der Baum die sogenannte Latexmilch ab.

Die flüssige Latexmilch wird dann in kleinen Schälchen am Stamm aufgefangen. Darüber hinaus bieten die Bäume einen idealen Lebensraum für Tiere und tragen zur Erhaltung der Böden und der Wasserqualität in diesen Gebieten bei. Der Anbau und die Nutzung der Kautschukpflanze verhindern Waldrodungen und fördern die Wirtschaft der betroffenen Gebiete. Die Umwelt wird somit geschont. Am Ende der langen Lebensdauer einer Bio-Matratze ist diese biologisch abbaubar, trägt somit nicht zur Umweltbelastung bei und wirkt dem Matratzenmüll entgegen.

Nicht nur die Umwelt profitiert von einer guten Bio-Matratze, sondern auch Ihr Körper. Denn viele Möbel, Bettwaren und Matratzen enthalten versteckte Wohngifte und Schadstoffe, wie verschiedene Untersuchungen renommierter Testinstitute, darunter Stiftung Warentest, gezeigt haben. Diese werden vor allem direkt nach dem Auspacken, häufig aber auch über einen längeren Zeitraum hinweg, an die Raumluft abgegeben.
 
Die Ausdünstungen bestehen aus einer Mischung aus potenziell gesundheitsschädlichen Lösungsmitteln, Formaldehyd, Weichmachern, Pestiziden, Flammschutzmitteln und Schwermetallen. Diese Freisetzung kann zu Schlafstörungen, Allergien, Kopfschmerzen und chronischen Infektionen, Konzentrationsstörungen, Erschöpfung, Unruhe sowie Herzrasen führen. Die Giftstoffe sind mit bloßem Auge nicht erkennbar und in vielen Fällen auch geruchsneutral. Ohne eine spezielle Schadstoffmessung können Sie diese daher nicht feststellen.
 
Deshalb ist es umso wichtiger, sich bereits vor dem Kauf der Schlafzimmereinrichtung über die Materialzusammensetzung im Klaren zu sein. Wenn Sie sich für eine zertifizierte Bio-Matratze entscheiden, ist das Fehlen dieser Stoffe und damit eine Gesundheitsgefährdung für Sie ausgeschlossen.

Fazit


Eine gesunde Inneneinrichtung ist wichtig, da sich bei synthetischen Materialien sonst viele unsichtbare Schadstoffe in der Luft und in Ihrem Körper ausbreiten. Achten Sie beim Kauf einer Bio-Matratze auf die Materialzusammensetzung und auf die Zertifizierung, denn nur dann können Sie sicher sein, dass die Bio-Matratze auch eine reine Bio-Matratze ohne synthetische Zusätze ist.
 
Wenn Sie Fragen zu unserer Bio-Matratze aus Naturlatex haben, besuchen Sie uns im Chat, rufen Sie uns unter +49 (0) 32 21 22 96 570 an oder schreiben Sie uns eine E-Mail ankontakt@kipli.com.

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