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Wie dick sollte eine Matratze sein? – Kipli

Welche Dicke sollte eine Matratze haben?

Erfahren Sie mehr über die Dicke der Matratze, um die richtige Wahl zu treffen.

Beim Kauf einer Matratze muss deren Dicke berücksichtigt werden. Diese hängt von verschiedenen Faktoren wie Alter, Gewicht, Materialien usw. ab. Die Dicke beeinflusst nicht nur den Liegekomfort der Matratze, sondern auch ihre Haltbarkeit. Sie ist jedoch nicht der einzige zu berücksichtigende Faktor und zudem nicht immer ein Garant für Qualität.

Zunächst einmal ist es wichtig, Dicke und Dichte nicht zu verwechseln. Die Dicke einer Matratze und ihre Dichte werden zwar oft als miteinander verbunden wahrgenommen, es handelt sich jedoch um zwei unterschiedliche Parameter. Die Dichte einer Matratze ist das Maß für ihren Härtegrad. Sie wird in kg/m³ angegeben, und eine gute Matratzendichte ist diejenige, die eine gute Stützkraft bietet. Im Folgenden erklären wir Ihnen genauer, welche Dichte Sie (je nach Material) wählen sollten.

Erfahren Sie in diesem Artikel mehr über die Dicke einer Matratze.

DIE VERSCHIEDENEN MATRATZENSTÄRKEN

A. Matratzen mit einer Höhe von höchstens 15 cm

Matratzen mit einer Dicke von 15 cm oder weniger sind in erster Linie für Kinder gedacht. Da Kinder andere Bedürfnisse haben, bietet ihnen eine Matratze mit einer Dicke von nur 15 cm oder weniger bereits eine hervorragende Stützkraft.

Für Erwachsene ist dieser Matratzentyp jedoch nicht zu empfehlen, da die Gefahr einer unzureichenden Stützkraft besteht, was zu Rückenschmerzen führen kann. Bei Matratzen für Erwachsene gelten sie in der Regel als Matratzen der unteren Preisklasse und können beispielsweise als Futon verwendet werden.

B. Eine Dicke zwischen 15 und 20 cm

Mit einer Dicke zwischen 15 und 20 cm handelt es sich hierbei um Matratzen, die man im Allgemeinen als Einstiegsmodelle bezeichnen kann. Hier findet man verschiedene Matratzentypen: Matratzen aus Memory-Schaum und/oder Polyurethan, Latexmatratzen usw.

Das bedeutet jedoch nicht, dass die Dicke ein Zeichen für Qualität ist. Auch dickere Matratzen können von minderer Qualität sein. Im Allgemeinen bieten Matratzen mit einer Höhe von weniger als 20 cm lediglich weniger Komfort und eine geringere Haltbarkeit.

Naturlatex kann eine Ausnahme darstellen. Eine Dicke von 15 cm Naturlatex (mit einer Gesamthöhe von 16 bis 18 cm inklusive Bezug) kann ausreichend sein. Diese Matratzen bieten einen guten Komfort, wir empfehlen jedoch dickere Matratzen für eine höhere Schlafqualität (18 bis 20 cm Naturlatex ohne Bezug).

C. Höhe zwischen 20 und 25 cm

Hochwertige Matratzen sind in der Regel mehr als 20 cm dick – eine Dicke, die für optimale Stützkraft und guten Komfort sorgt.

Dieses Kriterium ist jedoch nicht alles; man muss auch die Zusammensetzung der Matratze berücksichtigen. Eine dicke Matratze mit einem minderwertigen Kern bietet nur geringen Komfort und eine verkürzte Lebensdauer. Entscheiden Sie sich für hochwertige Materialien für einen bequemen Kern, der Ihnen einen erholsamen Schlaf beschert. Die Dicke der verschiedenen Matratzenmaterialien finden Sie in Kapitel II.

D. Matratzen mit einer Dicke von mehr als 25 cm

Dabei handelt es sich hauptsächlich um Federkernmatratzen. Matratzen mit Kunstschaum können eine Dicke von 25 cm oder mehr haben, doch in diesen Fällen sollte man die Dichte der Matratze überprüfen.

Zudem muss eine Matratze mit einer derart großen Höhe über eine optimale Belüftung verfügen, um Bakterienwachstum und Feuchtigkeit im Inneren der Matratze zu vermeiden.

Überprüfen Sie auch Ihre Bettwäsche. Die meisten Spannbettlaken sind für Matratzen mit einer Höhe von maximal 25 cm ausgelegt.

ZU BERÜCKSICHTIGENDE KRITERIEN

A. Das Alter

Je nach Alter und Körpergröße haben wir unterschiedliche Bedürfnisse. Daher müssen diese Kriterien berücksichtigt werden, um die richtige Matratzenhöhe zu bestimmen.

Babys benötigen eine feste Matratze mit einer relativ hohen Dichte, um optimal gestützt zu werden. Angesichts ihres Gewichts sind Matratzen mit einer Dicke zwischen 8 und 12 cm jedoch ideal für sie.

Im Laufe des Wachstums Ihres Kindes müssen Sie dessen Matratze anpassen. Ein Kind benötigt dabei eine weiche Auflage, aber auch eine feste Stütze, damit es sich richtig entwickeln kann. Wir empfehlen eine Matratzenstärke zwischen 12 und 20 cm.

Wie bereits in Teil I erläutert, sind diese Matratzen nicht für Erwachsene geeignet. Erfahren Sie im weiteren Verlauf des Artikels, welche Dicke Sie je nach den Materialien, aus denen die Matratze besteht, wählen sollten.

B. Die Materialien

Es stimmt zwar, dass die Höhe der Matratze eine entscheidende Rolle spielt. Man sollte jedoch auch ihre Zusammensetzung prüfen, da die Materialien, aus denen die Matratze besteht, ebenfalls ihre Dicke beeinflussen.

Außerdem darf die Füllung nicht zu dick sein, da sie aus leichten Fasern besteht und sich daher schnell zusammenziehen kann. Deshalb sollte die Füllung auf jeder Seite des Bezugs nicht mehr als 2 bis 3 cm überstehen.

Schließlich gilt: Wenn der Matratzenkern von guter Qualität ist, besteht oft ein Zusammenhang zwischen Dicke und Haltbarkeit. Ein ausreichend dicker Kern hält in der Regel länger.

C. Wie dick sollte eine Latexmatratze sein?

Bei bestimmten Materialien wie Naturlatex sorgt eine dicke Matratze in der Regel für hohen Komfort. Latexmatratzen eignen sich für alle Altersgruppen und unterschiedliche Körperformen. Für optimalen Komfort empfehlen wir eine Kernhöhe von mindestens 18 cm.

Bei Kipli haben wir beispielsweise für unsere Naturlatexmatratze für Erwachsene (Gesamtdicke 22 cm inklusive Bezug). Beim Modell für Babys beträgt der Kern 10 cm und beim Modell für Kinder 15 cm. Ihre Lebensdauer ist hoch (15 Jahre bei Naturlatex, 10 Jahre bei synthetischem Latex).

D. Wie hoch sollte eine Memory-Foam-Matratze sein?

Bei Memory-Foam-Matratzen empfiehlt es sich, Modelle mit einer Dicke von mindestens 18 cm zu wählen. Diese synthetischen Memory-Foam-Schaumstoffe werden häufig mit mehrschichtigem Polyurethan (oder hochelastischem Schaumstoff) kombiniert.

Allerdings garantiert selbst eine große Dicke dieser Schaumstoffe keine lange Lebensdauer der Matratze, da sie dazu neigen, schnell durchzuliegen. Die Lebensdauer ist oft auf 7 Jahre begrenzt. Weitere Informationen zur die Lebensdauer von Matratzen finden Sie in diesem Artikel.

E. Federkernmatratzen

Federkernmatratzen sind oft recht dick: mehr als 20 cm. Sie zeichnen sich durch eine gute Luftdurchlässigkeit aus. Für eine bessere Schlafkomfortunabhängigkeit empfiehlt es sich, Taschenfederkernmatratzen zu wählen. Die Lebensdauer der Federn ist recht hoch.

Die Lebensdauer dieser Matratzen hängt jedoch auch von dem Schaumstoff ab, der zur Verbesserung des Liegekomforts mit den Federn an der Matratzenoberfläche kombiniert wird. Meistens handelt es sich dabei um synthetische Schaumstoffe, die daher eine begrenzte Lebensdauer haben (etwa 10 Jahre). Verwendet man Naturlatex anstelle von synthetischen Schaumstoffen, beträgt die Lebensdauer einer Federkernmatratze etwa 12 Jahre.

WEITERE KRITERIEN, DIE BEIM KAUF EINER MATRATZE ZU BERÜCKSICHTIGEN SIND

A. Dichte

Wie bereits erläutert, ist die Dichte einer Matratze wichtig, da sie ein Maß für die Festigkeit darstellt. Sie darf nicht für Kinder und Erwachsene sowie für zierliche und kräftigere Personen gleich sein . Es ist die Skala, die den Dichtegrad der Matratze regelt und von besonders weich bis besonders fest reicht.

Bitte beachten Sie: Eine hohe Dichte eines Materials bedeutet nicht zwangsläufig, dass es fester ist als ein anderes Material mit geringerer Dichte. So kann beispielsweise ein Polyurethanschaum mit einer Dichte von 30 kg/m³ fester sein als Naturlatex mit einer Dichte von 70 kg/m³.

Polyurethanschaum ist per Definition ein fester Schaumstoff, da die Zellen, aus denen er besteht, dafür sorgen, dass der Schaum weniger luftdurchlässig ist. Daher kann eine Matratze aus Polyurethanschaum bereits bei einer Dichte von nur 50 kg/m³ als fest gelten.

Bei dieser Art von Schaumstoff lässt sich anhand der Dichte die Lebensdauer der Matratze bestimmen. Je dichter eine Polyurethanschaum-Matratze ist, desto langsamer sinkt sie nämlich ein. Wie Sie feststellen können, ist es wichtig, bei der Dichte die Zusammensetzung der Matratze zu berücksichtigen.

So wählen Sie die optimale Dichte für eine Latexmatratze aus. Für diejenigen, die eine starke Stützkraft bevorzugen, empfiehlt sich eine Matratze mit hoher Dichte. Beachten Sie, dass eine Naturlatexmatratze eine Dichte von bis zu 90–95 kg/m³ erreichen kann. Eine Dichte von 65 kg/m³ sorgt für ein weiches Liegegefühl, 75 kg/m³ für ein mittleres Liegegefühl und 85 kg/m³ oder mehr für mehr Festigkeit.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, lesen Sie doch unseren Artikel „Alles über die verschiedenen Matratzenhärten“

Um einen guten Halt zu gewährleisten, sollte man die Härtegrad der Matratze auch entsprechend dem eigenen Gewicht auswählen. Wenn Sie zu zweit schlafen, muss auch das Gewicht Ihres Partners berücksichtigt werden. Hier finden Sie weitere Details , wie Sie Ihre Matratze entsprechend Ihrem Gewicht auswählen.

B. Die Größe

Neben der Dicke sollten Sie bei der Auswahl der richtigen Matratze auch Ihre Körpergröße berücksichtigen. Die Standardmaße für ein Einzelbett betragen 90 x 190, für ein Doppelbett 140 x 190 oder 160 x 200. Wir empfehlen Ihnen jedoch, eine Matratze zu wählen, die 10 bis 15 cm länger ist als Ihre Körpergröße, damit Ihre Füße nicht über das Bett hinausragen und Sie mehr Komfort genießen können.

Bei Kindern sollte man sich bei der Auswahl einer Matratze nicht nur auf ihr Alter konzentrieren. Vielmehr muss man sowohl ihre Körpergröße als auch ihr Wachstumstempo berücksichtigen, um zu vermeiden, dass die Matratze zu oft gewechselt werden muss.

Was die Breite angeht: Je breiter Ihre Matratze ist, desto bequemer werden Sie sich fühlen, vor allem, wenn Sie zu zweit schlafen. Sie sollten jedoch die Größe Ihres Schlafzimmers berücksichtigen, damit Ihr Bett nicht unverhältnismäßig groß wirkt.

C. Bettgestell

Vergessen Sie beim Kauf Ihrer Bettwaren nicht, den Lattenrost sorgfältig auszuwählen. Denn dieser beeinflusst die Festigkeit Ihrer Matratze zu bis zu 40 %. Wählen Sie weiche Latten für einen weichen Liegekomfort und feste Latten für eine festere Stützkraft.

Es ist wichtig, einen geeigneten Lattenrost auszuwählen, um einen erholsamen Schlaf zu genießen. Hier finden Sie weitere Informationen zur Orientierung: Wie wählt man den richtigen Lattenrost aus?

D. Schlafposition

Die Bauchlage ist die am wenigsten empfohlene Schlafposition. Denn in dieser Position sind Ihre Wirbelsäule und Ihr Nacken nicht in einer Linie und werden nur unzureichend gestützt. Wenn Sie in dieser Position schlafen, sollten Sie es vermeiden, auf zu weichen Matratzen zu schlafen.

Wenn man auf der Seite schläft, benötigen bestimmte Körperteile wie Schultern, Hüften und Nacken eine unterschiedliche Stützung. Es empfiehlt sich daher, auf Matratzen mit Stützzonen zurückzugreifen , die einen besseren Komfort bieten, sowie auf etwas weichere Matratzen.

Auf dem Rücken ist das Gewicht recht gut verteilt, und der Rücken ist der Bereich, der die größte Aufmerksamkeit erfordert. Die meisten Matratzen stützen diesen Bereich gut, sodass die Auswahl nicht schwer fallen dürfte. Unser Rat lautet: Wählen Sie eine Matratze, die weder zu fest noch zu weich ist.

Nachdem Sie diesen Artikel gelesen haben, sind Ihnen alle Details zur Matratzenstärke bekannt. Wir hoffen, dass diese Informationen Ihnen dabei helfen, die für Sie am besten geeignete Matratze auszuwählen. Wenn Sie Fragen haben, zögern Sie nicht, uns per Chat, per E-Mail an kontakt@kipli.com oder telefonisch unter +33 (0)1 76 42 11 72.

Natürlich,

Das Kipli-Team

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