Nach wochenlangen freien Tagen und langen Abenden kann die Rückkehr zu einem regelmäßigen Rhythmus zunächst schwerfallen. Doch guter Schlaf ist nach wie vor der beste Verbündete für einen erfolgreichen Start in den neuen Schul- oder Arbeitsalltag. Hier sind vier einfache Schritte, um wieder einen guten Schlafrhythmus zu finden, ohne den Körper zu überfordern.
1. Die Uhr vorsichtig neu einstellen
Man muss nicht alles auf einmal ändern. Wenn man die Schlafenszeit (und die Weckzeit) jeden Tag schrittweise um 15 bis 30 Minuten vorverlegt, lässt sich der Tagesrhythmus wieder in Einklang bringen, ohne einen inneren Jetlag zu verursachen. Idealerweise sollte man mindestens eine Woche vor der Rückkehr damit beginnen.
2. Eine Routine für den Tagesausklang einführen
Das Gehirn braucht Anhaltspunkte, um in den Nachtmodus zu wechseln. Bildschirme ausschalten, das Licht gedimmen, die Sachen für den nächsten Tag vorbereiten, ein paar Seiten lesen oder ruhige Musik hören: Diese jeden Abend wiederholten Handlungen fördern das Einschlafen und die Schlafqualität.
3. Die Raumumgebung überprüfen
Ein ruhiger, gut belüfteter Raum ohne Überhitzung und grelles Licht hilft dem Körper auf natürliche Weise, sich zu entspannen. Man kann auch einige wichtige Faktoren überprüfen: Ein abgenutztes Kissen, eine zu harte Matratze oder Bettwäsche aus synthetischen Materialien beeinträchtigen oft die Rückkehr zu ruhigen Nächten.
4. Setzen Sie eher auf den Sonnenaufgang als auf den Sonnenuntergang
Man spricht oft von der Schlafenszeit, doch vor allem das Aufstehen prägt den Rhythmus. Wenn man zu einer festen Zeit aufwacht – selbst in den ersten Tagen –, findet man schneller zu einem stabilen Rhythmus zurück. Und was ist mit den Leistungslöchern am Nachmittag? Besser ein kurzes Nickerchen als Ausschlafen, das den gesamten Tagesrhythmus durcheinanderbringt.
