Auch wenn sie auf den ersten Blick sauber wirkt, verbergen sich in unserer Bettwäsche sehr oft Bakterien, Staub und Keime. Die bekanntesten unsichtbaren Feinde, die Hausstaubmilben, ernähren sich tief im Inneren der Matratze von unseren abgestorbenen Hautzellen. Noch hartnäckigere Eindringlinge, die Bettwanzen, können noch schwerwiegendere Folgen für unsere körperliche und geistige Gesundheit haben.
Egal, für welches Bett man sich entscheidet – es kann eine Vielzahl kleiner ungebetener Gäste beherbergen, wenn man es nicht regelmäßig pflegt. Aber was sind die besten Tipps für die Pflege des Bettes? Gibt es Möglichkeiten, Hausstaubmilben und Bettwanzen loszuwerden? Und wie sieht es mit hartnäckigen Flecken aus? Finden wir heraus, wie wir unser Bett sauber halten können.
Wie wichtig es ist, das Bett und die Bettwäsche stets sauber zu halten
Auch wenn unser Bett sauber aussieht, nisten sich unzählige lebende Mikroorganismen, Staub und winzige Flecken in der Matratze, der Bettwäsche, dem Kopfteil und dem Bettrahmen ein. Wenn man nicht regelmäßig Maßnahmen zu dessen Pflege ergreift, kann das Bett zum Nährboden für Infektionen, Krankheiten oder andere Gesundheitsprobleme werden. Um nur einige zu nennen:
- Allergien;
- Asthmaanfälle;
- Hautirritationen, wie das Auftreten von Ekzemen oder Akne;
- Pilz- oder bakterielle Infektionen, die hauptsächlich durch Schweiß verursacht werden
Meistens lassen sich diese Unannehmlichkeiten recht einfach vermeiden. Es reicht aus, die Bettwäsche einmal pro Woche zu wechseln und zu waschen – bei Grippe oder Erkältung sogar täglich. Eine weitere Maßnahme: Lüften Sie Ihr Schlafzimmer täglich etwa fünfzehn Minuten lang. So wird die über Nacht angesammelte Feuchtigkeit abtransportiert. Weitere Tipps lassen sich leicht umsetzen und verhindern die Vermehrung von Bakterien:
- Jeden Tag das Bett machen: Es geht nicht darum, das Bett perfekt zu machen, sondern die Laken zurückzuschlagen, damit die Bettwäsche atmen kann.
- Heizen Sie das Zimmer im Winter nicht zu stark. So haben Bakterien weniger Chancen, sich zu vermehren.
- Das Zimmer mindestens einmal pro Woche abstauben.
- Den Schlafanzug jede Woche wechseln.
- Ins Bett gehen, wenn man sauber ist – zumindest im Gesicht.
- Drehen Sie die Matratze ein- bis zweimal im Jahr.
Wie reinigt man eine Matratze richtig?
Die Matratze benötigt in regelmäßigen Abständen besondere Pflege. Wenn die Bettwäsche gewaschen wird, kann man die Gelegenheit nutzen, um auch die Matratzen zu reinigen. Denn selbst wenn sie durch einen Matratzenbezug oder eine Matratzenauflage geschützt ist, sammelt sich dort eine beträchtliche Menge an Staub und anderen Bakterien an.
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Wie pflegt man seine Matratze?
Die Matratze sollte wöchentlich zusammen mit der Bettwäsche gereinigt werden. Ein Tipp zur Beseitigung von Hausstaubmilben: Legen Sie die Matratze einen ganzen Vormittag lang in die Sonne. Denn im Tageslicht können sie nicht überleben. Anschließend müssen Sie nur noch alle Oberflächen der Matratze gründlich absaugen.
Einmal im Monat kann man eine gründlichere Reinigung vornehmen. Man sollte jedoch darauf achten, die Matratze nicht zu sehr zu befeuchten. Man sollte einfach darauf achten, mit einem angefeuchteten Tuch oder Schwamm zu arbeiten. Als Reinigungslösung kann man weißen Essig verwenden, den man mit Wasser mischt. Für ein Glas weißen Essig verdünnt man 3 Gläser warmes Wasser und fügt einige Tropfen ätherisches Lavendelöl hinzu, um das Bett zu parfümieren, da der Duft Milben abwehrt. Es gibt auch andere Reinigungslösungen, wie beispielsweise eine Mischung aus Spülmittel und Wasser (10 Tropfen Spülmittel auf einen Liter lauwarmes Wasser).
Schließlich lassen sich Schweißgeruch, Zigarettengeruch und andere Gerüche mit Natron wirksam beseitigen, da dieses eine starke reinigende Wirkung hat. Man muss lediglich die Matratze mit Natron bestreuen, es etwa 6 Stunden einwirken lassen und anschließend mit dem Staubsauger absaugen.
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Wie kann man Bettwanzen aus der Matratze beseitigen?
Bettwanzen nisten sich jedes Jahr ein wenig mehr in den Bettwaren der Franzosen ein. Das Problem ist, dass man eine gehörige Portion Geduld aufbringen muss, bevor man sie endgültig loswird. In der Zwischenzeit hat das Schlafen auf einer von Bettwanzen befallenen Matratze unangenehme Folgen. Abgesehen von den Bissen, die Juckreiz und manchmal Infektionen verursachen, richtet das Insekt vor allem psychisch großen Schaden an. Schlaflosigkeit, Angst vor dem Schlafengehen, Rückzug in sich selbst – die Folgen können schwerwiegend sein. Es ist daher dringend notwendig, bereits bei den ersten festgestellten Bissen zu handeln. Denn die Bettwanze hat eine lange Lebensdauer von 6 bis 24 Monaten, und das Weibchen legt täglich durchschnittlich 5 Eier.
Glücklicherweise gibt es zahlreiche Methoden, um Bettwanzen zu reduzieren und zu beseitigen. Mit dem Staubsauger und dem Dampfreiniger lässt sich ein Großteil davon ausrotten. Dazu muss man daran denken, das Schlafzimmer vom Rest des Hauses abzuschotten, indem man Klebeband unter die Tür klebt. Man saugt nicht nur die Matratze ab, sondern auch die Fußleisten, den Bettrahmen usw. Jeder abgeschirmte und lichtlose Raum kann ein Nistplatz sein. In der Zwischenzeit muss die Bettwäsche bei 60 °C gewaschen werden, da Bettwanzen diese Temperatur nicht überleben. Schließlich hilft Kieselgur dabei, die Ausbreitung der Bettwanzen einzudämmen. Das aus Siliziumdioxid bestehende Pulver sollte an den Stellen ausgebracht werden, an denen sich die Insekten aufhalten. Der Einsatz von Chemikalien ist unbedingt zu vermeiden, da diese sich in der Matratze festsetzen und beim Einatmen gesundheitliche Probleme verursachen können.
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Wie lassen sich Flecken oder alte Verfärbungen von einer Matratze entfernen?
Es gibt Dutzende von Tipps, um frische Flecken zu entfernen. Weißer Essig bei Blutflecken, Natron bei Urinflecken, Marseiller Seife oder Spülmittel bei allen anderen. Wenn die Flecken jedoch schon länger zurückliegen oder es sich um Schweißflecken handelt, ist das eine ganz andere Sache. Denn diese haben sich tief in die Matratze eingegraben.
Bei Schweißflecken wirkt der Dampfreiniger Wunder. Ebenso wirksam ist eine Trockenreinigung mit Sommières-Tonerde. Dieses Tonpulver absorbiert Schweiß- und Talgrückstände innerhalb von 30 Minuten. Anschließend muss das Pulver nur noch abgesaugt werden.
Bei alten oder stark eingebrannten Flecken gibt es nur eine Lösung: Ammoniak. Vorsicht jedoch: Dieses Produkt setzt giftige Dämpfe frei und muss daher mit Bedacht gehandhabt werden. Der Raum muss während und nach der Behandlung gut gelüftet werden. Achten Sie außerdem darauf, Haushaltshandschuhe und eine Schutzmaske zu tragen.
Wie desinfiziert man sein Bettkopfteil?
Auch das Kopfteil muss oft besonders gepflegt werden. Vergessen Sie nicht, es beim wöchentlichen Putzen mit dem Staubsauger zu reinigen, vor allem, wenn es sich um ein Kopfteil aus Stoff handelt. Bei Flecken mischen Sie einige Tropfen Ammoniak und Spülmittel in einem Esslöffel warmem Wasser. Man befeuchtet ein sauberes Tuch mit dieser Lösung und achtet darauf, das gesamte Kopfteil abzureiben, da sonst an der Stelle des Flecks ein Fleckring entstehen könnte. Anschließend spült man mit einem weiteren, mit Wasser befeuchteten Tuch nach und lässt das Kopfteil trocknen.
Ökologische Betten – also solche, deren Rahmen, Matratze und Bettwäsche aus natürlichen Materialien bestehen – lassen sich viel leichter pflegen. Außerdem verfügen Naturmatratzen über waschbare Bezüge. Eine gute Möglichkeit, an die Umwelt und die eigene Gesundheit zu denken und gleichzeitig einen zu hohen Pflegeaufwand zu vermeiden.
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